Bodybuilding ist eine Sportart, bei der die Modellierung des Körpers durch gezielte Muskelübungen im Mittelpunkt steht. Ziel ist der Muskelaufbau bei geringem Körperfettanteil und die genaue Definition einzelner Muskeln.
Bodybuilding wird überwiegend von Männern, aber auch von Frauen betrieben. Bodybuilding ist mehr als der weithin bekannte Leistungssport. Der Begriff umfasst eine weite Bandbreite von körperlichen Aktivitäten. Angefangen bei Rehabilitationstraining über moderates Fitnesstraining bis hin zum Leistungssport, bietet Bodybuilding jedem Sportler innerhalb seiner Leistungsfähigkeit und Wünsche die Möglichkeit Muskelhypertrophie, Kraftausdauer, Muskelkoordination, Schnellkraft oder pures Krafttraining zu absolvieren.
Obwohl beim Bodybuilding das Verletzungsrisiko äußerst gering ist, gerät die Sportart - aufgrund von Dopingfällen - immer wieder in den Blickpunkt. Durch die Verwendung illegaler Substanzen, Steroide oder Hormone (insbesondere Testosteron und dessen Derivate), können bei Männern zum Beispiel Gynäkomastie, erektile Dysfunktion oder Herzbeschwerden auftreten. Bei deutschen Amateurwettkämpfen werden jedoch strenge Dopingkontrollen nach Richtlinien des Deutschen Sportbundes (DSB), der International Federation of Bodybuilders (IFBB) und des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) durchgeführt. Bei Profiwettkämpfen wird heutzutage auf Dopingkontrollen für anabole Steroide oder Wachstumshormone jedoch üblicherweise verzichtet. Nur auf besonders riskante Substanzen, wie z.B. Diuretika, wird dort getestet, aber auch hier findet ein Wettlauf zwischen Nachweis- und Verschleierungsmethoden statt, so dass der Einsatz nicht nachweisbarer Substanzen (wie Insulin) weiterhin angenommen werden muss. Mehr zum Thema Bodybuilding.